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Welche Rolle spielt bei Fonds die Rendite?

Clemens

Die Rendite ist für fast alle Fonds-Anleger der eigentliche, essentielle Kern des Geschäftes. Schließlich möchte jeder gern und vor allem schnell sein Kapital vermehren und hohe Gewinne erzielen, aus keinem anderen Grund investieren Leute Geld in Fonds – die Rendite muss sich eben lohnen.

In ihrer Grundbedeutung repräsentiert die Rendite den Gewinn eines Fonds nach seinem Verkauf. Sie gibt eine Prozentzahl an, die im Idealfall die Gewinnsteigerung des Startkapitals angibt. Vor einem Fondskauf sollte man demnach in jedem Fall den Renditeverlauf des Fonds der letzten Jahre beobachten, um so zukünftige Entwicklungen abschätzen zu können.Doch sollte Vorsicht walten. Auch bei einer positiven Entwicklung in den letzten Jahren, besteht immer die Möglichkeit, dass ab dem Kauf des Fonds eine Negativserie startet und die Rendite stark sinkt, wenn nicht sogar Verluste verzeichnet werden müssen.

An einem generellen Fakt können sich aber potentielle Anleger sehr gut orientieren. Verspricht ein Fonds hohe Renditen, wird automatisch das Anlegerisiko erhöht. Winken eher geringe Renditen, bleibt auch das Verlustrisiko niedrig. Gerade für Neueinsteiger lohnen sich die eher vorsichtigen Anlagen über einen langen Zeitraum. So wird vielleicht das Kapital nicht enorm gesteigert, doch sind wenigstens kleine Anstiege ohne ein zu hohes Verlustrisiko möglich. Fonds werden daher in fünf verschiedene Risikoklassen eingeteilt, die demnach auch die Rendite klassifizieren. Je höher die Klasse, desto höher die Rendite.

Ein weiterer unverzichtbarer Fakt, den es bezüglich der Rendite zu bedenken gilt, sind die anfallenden Kosten eines Fondsdepots. Leider wird die eigentliche Rendite eines Fonds durch die Depotkosten arg geschmälert, zumindest in den meisten Fällen. Die Depotunterhaltungskosten, Ausgabeaufschläge und weitere Managementgebühren schlagen sich negativ auf die Renditehöhe nieder. Der Anleger muss daher aufpassen, dass die anfallenden Kosten nicht die gesamte Rendite auffressen. Abhilfe können hierbei Direktbanken oder Discount Broker schaffen, welche meist auf Depotführungsgebühren verzichten.

Auch der Fondsmanager spielt bei der Renditehöhe eine wichtige Rolle. Er ist letztendlich für den Fonds des Anlegers zuständig, entscheidet über die Reaktion auf Kursschwankungen und schichtet im Notfall das Anlegerkapital um. Zu seinem und zum Anleger Wohle versucht er aber stets die höchst mögliche Rendite zu schaffen.

Quellen: gehalts-check.de; geldanlage-aktuell.de