Hedge-Fonds bezeichnen eine besondere Art der Investmentfonds. Ihre Definition und gesetzliche Verankerung ist daher auch im Investmentgesetz (InvG) festgelegt. Sie werden generell als ein Sondervermögen mit zusätzlichen Risiken bezeichnet. Das Sondervermögen liegt hier bei einer Kapitalanlagegesellschaft. Diese tätigt Investitionen in die gesamte Bandbreite verschiedenster Finanzinstrumente, ganz im Gegenteil zu anderen Fondstypen, die meist in einen speziellen Kernbereich investieren. Die Vermögensgegenstände können dabei Optionen, Futures, Swaps, Leerkäufe von Wertpapieren oder Kredite zur Erzielung von Leverage-Effekten sein.
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Hedge-Fonds verfolgen ein konkretes Ziel. Es wird auf eine stetige, positive sowie totale Rendite hingearbeitet. Dabei finden auch Spekulationen auf fallende und steigende Kurse statt. Aufgrund dieser risikoreichen Vorgehensweise sind Hedge-Fonds nichts für Neueinsteiger und bedürfen eines professionellen Managements. Die Wahl der richtigen, marktorientierten Anlagestrategie ist dabei entscheidend. Generell lassen sich fünft unterschiedliche Typen feststellen.
Die erste Strategie bezeichnet die long/short equity. Bei der long equity werden durch den Fonds-Manager unterbewertete Aktien gekauft (Leeraktien). In der short-Variante werden diese Leeraktien verkauft und sich die nötigen Wertpapiere bei einem institutionellen Investor geliehen. Die Leeraktien werden wiederum zu einem späteren Zeitpunkt niedriger zurückgekauft und der erzielte Preis an den Leiher erstattet.
Eine zweite Strategie bezeichnet das Event Driven. Dabei nutzt der Manager große Unternehmensentscheidungen wie Übernahmen, Sanierungen oder Fusionen aus, um die dadurch entstehenden positiven Kursschwankungen für eine positive Rendite zu nutzen.